Spannend, witzig, überraschend: Der Geheimbund von Suppenstadt

Kleine KinoKritiker berichten über MAX-Filme auf der großen Leinwand

Im Rahmen des MAX KinderFilmFestes auf dem Moritzhof Magdeburg schauen sich 40 Mädchen und Jungen einen MAX-Film an. Ihre Eindrücke und Meinungen fassen die Kleinen KinoKritiker für alle Filmfreunde zusammen.

Heute: Der Geheimbund von Suppenstadt.

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Foto: Stefan Rakebrand

Der Geheimbund von Suppenstadt l Estland 2016 l Regie: Margus Paju l Ab 6 Jahren l 105 Minuten

„Erst wenn laut die Glocken klingen, wird dich ein Hinweis weiterbringen.“ Mari und ihre drei besten Freunde haben das Glück, dass Mari einen besonders kreativen Opa hat, der sich immer wieder neue knifflige Schatzsuchen für die Kinder ausdenkt. Gemeinsam gründen die Vier den Geheimbund von Suppenstadt. Ihr Schwur: Für jedes Problem die passende Lösung finden, egal wie schwierig es ist. Doch ihre nächste Herausforderung ist diesmal kein Spiel. Ein maskierter Unbekannter hat die Erwachsenen beim Sommerfest vergiftet. Die Symptome: Schwerwiegender Gedächtnisverlust, hohes Fieber und eine Albernheit, wie man sie sonst nur von Kindern kennt. Dem Geheimbund bleiben nur 48 Stunden, um in einer mysteriösen Schatzsuche das Gegengift zu finden, die Erwachsenen zu heilen und den maskierten Unbekannten aufzuhalten.

Von gruselig bis lustig: Der Geheimbund von Suppenstadt verspricht ein Auf und Ab der Gefühle. Was für die Erwachsenen nur ein Spiel der Kinder zu sein scheint, ist für die Vier bitterer Ernst. Der einzige Erwachsene, der ihnen Glauben schenkt, ist Maris Großvater, der selbst von der „Maske“ vergiftet wurde. Auf der Suche nach dem Gegengift entdecken Mari und ihre Freunde immer wieder neue Orte von Suppenstadt. Egal ob im Kirchturm oder auf dem Friedhof – überall erwarten sie knifflige Aufgaben, die es zu lösen gilt. Stets dabei ist ein kleines Notizbuch von Maris Großvater, das ihnen bei jedem Rätsel weiterhilft. Besonders spannend ist die Rolle der „Maske“: Wer verbirgt sich dahinter, was ist ihr Ziel und wann schlägt sie das nächste Mal zu? Am Ende bleibt die Hoffnung, dass der Geheimbund es schafft, die Erwachsenen zu retten. Der Film ist ein Abenteuer für die ganze Familie und regt zu eigenen kleinen Schatzsuchen an. Der Geheimbund von Suppenstadt ist ein Film, den sich die Kleinen KinoKritiker unbedingt ein zweites Mal ansehen möchten.

BU: „Wir würden ihn uns auf jeden Fall ein zweites Mal ansehen“, so die Meinung der acht Kleinen KinoKritiker vom Hort Kinderfilmstudio Magdeburg über den Film Der Geheimbund von Suppenstadt. Der Abenteuerfilm für Kinder ab 6 Jahre ist noch bis zum 16. Oktober 2016 im Rahmen des MAX KinderFilmFestes auf dem Moritzhof Magdeburg zu sehen.

 

 

Über mutige Freunde, abenteuerliche Rettungsaktionen und die Liebe zum Tier: Conni & Co.

Magdeburger Hortkinder als Kleine KinoKritiker auf dem Moritzhof Magdeburg

Über 40 Mädchen und Jungen des Hortes „Am Elbdamm“ durften beim MAX KinderFilmFest in die Rolle des Kinokritikers schlüpfen. Ihr Fazit zum Film Conni & Co.: Sehenswert!

Conni & Co. l Deutschland 2016 l Regie: Franziska Buch l Keine Altersbegrenzung l Prädikat besonders wertvoll | 104 Minuten

Der Start in das neue Schuljahr fällt für die 12-jährige Conni Klawitter gar nicht gut aus. Ihre neuen Mitschüler wollen nichts mit ihr zu tun haben, ihr bester Freund Paul wendet sich von ihr ab und dann darf sie auch noch ihren zugelaufenen Hund Frodo nicht behalten. Der gehört nämlich dem Direktor „T-Rex“ Möller, der – wie sich herausstellt – Frodo gar nicht gut behandelt. Mithilfe des reinrassigen Parson Russell Terriers verspricht er sich das ganz große Geld und dafür ist ihm jedes Mittel recht. In einer mutigen Rettungsaktion will Conni Frodo befreien und kann dabei auch ihre neuen Mitschüler für sich gewinnen.

Ob bei 38 Grad im Auto oder in einem kleinen Käfig gefangen: Die Kinderbuchverfilmung Conni & Co. setzt ein klares Zeichen gegen Tierquälerei. Obwohl Conni und ihren Mitschülern die Suspendierung von der Schule droht, halten alle zusammen, überwinden ihre eigenen Ängste und begeben sich auf eine mutige Rettungsmission. Besonders clever: Ihr Einbruch beim Direktor „T-Rex“ mithilfe einer Drohne. Trotz seiner unsympathischen Art sorgt der unbeherrschte Direktor – wenn auch eher ungewollt – für einige Lacher. Auch die Wahl der Musik kam bei den Kleinen KinoKritikern gut an. Conni & Co. verspricht Spannung bis zum Schluss und zeigt: Es ist richtig, sich für Schwächere einzusetzen. Kein Wunder also, dass der Kinosaal bis auf den hintersten Platz gefüllt war und der Film mit großem Applaus endete.

 

 

Alles ist gut, solange du wild bist“: Die wilden Kerle – die Legende lebt!

 Die Kinder vom Hort Weltentdecker Magdeburg haben sich den Film Die wilden Kerle – die Legende lebt! mal genauer angeschaut und finden: ein tolles Kinoerlebnis für junge Fußballfans.

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Foto: Stefan Rakebrand

Die wilden Kerle – Die Legende lebt! l Deutschland 2016 | Regie: Joachim Massanek | Keine Altersfreigabe | 96 Minuten

Selber zu den legendären wilden Kerlen zu gehören: Das ist der Traum von Leo, Elias, Finn, Oskar, Joshua, Matze und Müller. Als die jungen Kicker den alten Bolzplatz „Teufelstopf“ der wahren wilden Kerle entdecken, wird aus ihrem Traum plötzlich Realität. Doch die Freude währt nur kurz, denn dem Fußballplatz droht der Abriss. Nur zehn Tage bleiben den Freunden, um den „Teufelstopf“ vom dicken Michi und seiner Mannschaft die „Galaktischen Sieger“ zurückzuerobern. Teamkapitän Leo und seine Mannschaft müssen hart trainieren und wild genug werden, um das Erbe der alten wilden Kerle anzutreten. Mit Hilfe des Trainers Willi bereiten sie sich auf den Kampf ihres Lebens vor.

Der sechste Teil der Reihe Die wilden Kerle bietet einen Neubeginn für die nächste Generation, bei dem ein neues Team in die Fußstapfen der alten wilden Kerle tritt. Action und Abwechslung gibt es nicht zu knapp. Der Fußballplatz wurde mit viel Liebe zum Detail inszeniert. Auch die Filmmusik passt sehr gut zur Geschichte. Mit dem Schlachtruf „Alles ist gut, solange du wild bist“ oder dem 0:8 im Spiel gegen die „Galaktischen Sieger“ gibt es einige Parallelen zum ersten Film der Reihe, die gut angekommen sind. Besonders gelungen: das Wiedersehen mit den alten wilden Kerlen und die Übergabe der Trikots an ihre Nachfolger. Auch, wenn der Film einiges an Unterhaltung bietet, war das Ende für die Kleinen KinoKritiker wenig überraschend. „Die gute Seite gewinnt immer“, fasst Mehmet (8) zusammen, der sich den Film aber trotzdem noch einmal ansehen würde. Da der Film den sechs- bis neunjährigen KinoKritikern aufgrund der starken Rivalität zwischen den beiden Teams an einigen Stellen zu wild war, empfehlen wir Die wilden Kerle – Die Legende lebt! erst ab einem Alter von acht Jahren.

BU: Auch wenn „die Guten immer gewinnen“ und das Ende vorhersehbar war, hat der Film Die wilden Kerle – Die Legende lebt! den Kleinen KinoKritikern aus dem Hort Weltentdecker Magdeburg gut gefallen.

 

 

Ein Stein, ein Raub, ein Abenteuer: Rico, Oskar und der Diebstahlstein

Kleine KinoKritiker verfolgen den letzten Fall von Rico und Oskar auf dem Moritzhof Magdeburg

Kinofeeling in einer großen Scheune gibt es nur auf dem Moritzhof Magdeburg. Vom 02. bis zum 16. Oktober lief hier für kleine und große Filmfans der Film Rico, Oskar und der Diebstahlstein. Die Kleinen KinoKritiker haben sich das letzte Abenteuer der beiden jungen Detektive genauer angeschaut.

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Foto: Stefan Rakebrand

Rico, Oskar und der Diebstahlstein l Deutschland 2016 | Regie: Neele Leana Vollmar | Keine Altersbegrenzung | Prädikat besonders wertvoll | 94 Minuten

Rico und sein bester Freund Oskar leben im gleichen Hochhaus in einem Stadtteil von Berlin. Eigentlich läuft alles ganz gut, wäre nicht plötzlich der schrullige Nachbar Fitzke gestorben. Zu Ricos Verwunderung vererbt der Nachbar ihm seine gesamte Steinsammlung, die nach Oskars Ansicht völlig wertlos ist. Als jedoch bei Fitzke eingebrochen und der Kalbstein – der angeblich wertvollste Stein der Sammlung – gestohlen wird, ändert Oskar seine Meinung. Die Spur der Diebe führt die beiden Freunde bis an die Ostseeküste. Dort versuchen sie den Stein ausfindig zu machen und bringen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freundschaft in Gefahr.

Der dritte und letzte Teil der Rico und Oskar-Reihe vom Kinderbuchautor Andreas Steinhöfel führt die beiden Helden weit weg von ihrem zu Hause. Ob im Zug beim Schwarzfahren, am Ostseestrand auf Beobachtungsmission oder zur Inspektion im Strandhaus der Diebe – die interessanten und gut ausgewählten Drehorte sorgen in diesem Abenteuer für sehr viel Abwechslung. Besonders überzeugt waren die Kleinen KinoKritiker vom schauspielerischen Talent der beiden Hauptdarsteller. Der herzensgute Rico ergänzt wunderbar den superschlauen Oskar. Der Film ist eine gelungene Mischung aus ernsten und witzigen Momenten. So sorgt zum Beispiel das Codewort „Bernstein“ für einige Lacher. Da im Laufe des Films immer wieder Darsteller aus den ersten beiden Teilen auftauchen, allerdings nicht näher erklärt werden und daher zum Teil überflüssig erscheinen, empfehlen die Kleinen KinoKritiker zum besseren Verständnis vorher die ersten beiden Filme von Rico und Oskar anzusehen.

 

 

 

Das Projekt Kleine KinoKritiker wurde im Rahmen des Programms „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ finanziell unterstützt und soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Kinder- und Jugendgruppen, die Lust auf Filme gucken haben und als KinoKritiker aktiv werden wollen, können sich beim Moritzhof Magdeburg bereits jetzt anmelden unter:

Tel.: 0391-2578932

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