Eine Krise – zwölf Erzählungen. Der Dokumentarfilm erkundet eine Welt im Ausnahmezustand. New York und Nairobi, Alto Xingu im Amazonasgebiet, Kuala Lumpur, Rom oder Haifa – zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Empathie und Ignoranz, Resilienz und einem Gefühl, dem sich alle stellen müssen: der Verletzbarkeit unseres Daseins. Auf einmal steht die Welt still. Auf allen Kontinenten finden sich die Menschen in einem Lockdown wieder. Die Welt, wie wir sie kennen, ist Vergangenheit. Was kommen wird, ist ungewiss. Die Auswirkungen eines unsichtbaren Virus fordern die Gesellschaften heraus. Die Menschen sind auf sich selbst zurückgeworfen. Eine Mutter sieht während des Ausgangsverbots die ersten Schritte ihres Babys und sehnt sich nach ihrer Familie. Eine Altenpflegerin trägt in einem fremden Land eine alte Frau zu Grabe. Ein blinder Mann hört auf einmal eine ganz andere Welt. Ein obdachloser Pizzabote versteht, dass er wichtig ist und das ihm selbst das wichtigste fehlt: eine Wohnung. Ein Ehepaar muss sich einer jahrelangen Beziehungskrise stellen. Ein DJ schreibt Songs über den Weltuntergang und ist so kreativ wie nie zuvor. Eine junge Frau kehrt in die Welt ihrer ultraorthodoxen Kindheit zurück. Ein Klinikmitarbeiter separiert sich aus Liebe und sorgt für andere. Eine alleinerziehende Schuhputzerin sorgt sich um die Sicherheit ihrer Tochter. Ein Kampfsportlehrer aus China sucht Halt in einer fremden Welt. Die Bewohner eines indigenen Dorfes schotten sich ab und bauen vorsorglich ein Haus für die Infizierten. Und am Rande einer Stadt treiben Schäfer jeden Tag unbeirrt ihre Herde zu einer Quelle.
Stimmen:
„Vielleicht der interessanteste Film über Corona, weil er nicht die Leere erzählt, sondern das was sie verbirgt.” Ysabel Fantou, DOK.fest München
„Beim Zusehen entsteht ein verbindendes Gefühl, viele Geschichten berühren, stimmen sogar zuversichtlich und optimistisch.” Kino-zeit.de
„Kurz gesagt: Obwohl man in diesen Zeiten zum Eskapismus neigt, ist dieser Film eine Wohltat!” artechock Filmmagazin, online
„Am stärksten, weil humansten, ist der Film immer dann, wenn er ganz genau hinblickt auf die Schicksale (der Armen).” Abendzeitung München
„Es ist ein melancholischer, kluger Film, der das Leben preist.“ Mitteldeutsche Zeitung
… LETsDOK – Bundesweite Dokumentarfilmtage vom 13. bis 19. September

Weitere Informationen:

LETsDOK - Bundesweite Dokumentarfilmtage vom 13. bis 19. September

Zum 40. Jubiläum der AG DOK (Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V.) im Jahr 2020 hat der Verein unter dem Motto LETsDOK einen ersten bundesweiten Dokumentarfilm-Aktionstag veranstaltet. Er wurde begleitet von einer Kampagne in den sozialen Medien und fand in über 80 Kinos und an 40 alternativen Veranstaltungsorten mit 120 Filmvorführungen im ganzen Bundesgebiet statt. Die Resonanz bei Zuschauer*innen, Kooperationspartner*innen und der Presse zeigte, wie groß das Potenzial für die Fortführung und Ausweitung dieses Dokumentarfilmtags als großes Fest für das Genre Dokumentarfilm ist.

Diese Vorführung wird gefördert von der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt und der MDM.

Nachlesen: letsdok.de

 

Feuerwache Magdeburg
Halberstädter Str. 140
T: 0391.602809
feuerwachemd.de

Eintritt: 5 Euro

Corona-Hinweise:

Auf Grund der wechselnden behördlichen Auflagen:
Bitte prüft vor eurem Besuch die Zugangsvoraussetzungen für unsere Veranstaltungen (Kino/Konzert etc.) in der aktuellen Landesverordnung.

Wenn ihr unsicher seid, ob ihr am Veranstaltungstag einen zertifizierten Test, vollständigen Impfschutz, Genesenenbrief oder ein Raumfahrer:innenkostüm für euren Kino- und/oder Konzertbesuch etc. benötigt:

Von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr beantworten wir eure Fragen unter 0391 / 257 89 32.

Alle Termine im Überblick:

  • Do.,16.09. | 20:00 Uhr