Der Monat Mai steht ganz im Zeichen der Frauen! Die Filmreihe „Femmes Totales“ ist mit vier Spielfilmen und einem Dokumentarfilm Programmschwerpunkt. Ein Kaleidoskop aus Lebensentwürfen, Neuanfängen und dem Kampf gegen Diskriminierung.

 

5 FRAGEN AN HEIKE PONITKA

Zum Start der Filmreihe setzt sich Heike Ponitka, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Magdeburg, in einem Interview mit Fragen der Chancengleichheit in der Kultur- und Filmbranche auseinander. In diesem wird deutlich, wie die großen Fragen der Gleichstellungsarbeit ins Kleine wirken und umgekehrt – und warum Festivals wie „Femme Totales“ eine Bereicherung für die Filmbranche sind.

 

Bonjour Paris (01.Mai bis 31. Mai 2021)    

Nach einem Aufenthalt in Mexiko ist Paula zurück in Paris und landet ungebremst in einer Mid-30’s Krise: Ohne Geld und ohne Plan für die Zukunft muss sie einen Neuanfang starten. 2017 in Cannes mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet, lebt „Bonjour Paris“ vom schillernden Charakter der Hauptfigur, die sämtliche Gefühlsextreme durchlebt.

 

Das unmögliche Bild (02.Mai bis 31. Mai 2021) 

Ein scheinbar gewöhnliches Familienleben in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg.   Johanna filmt mit der alten Super-8-Kamera ihre Verwandten. Vor allem die vielen Frauen, die sich schnapstrinkend und rauchend immer wieder zu „Omas Kochklub“ in ihrer Wohnung versammeln. Nur: Gekocht wird eigentlich nie, denn die Familie hütet ein Geheimnis. Wollners erster Langspielfilm wurde von Screen Daily als Festivalhit gelobt.

 

Speak Up (03.Mai bis 31. Mai 2021)

Der Dokumentarfilm konzentriert sich auf die kollektiv erlebte Diskriminierung schwarzer Frauen und den Kampf, sich das allgemein geltende Narrativ anzueignen: Also selbst zu definieren, was eine schwarze weibliche Perspektive ausmacht! Die Regisseurin Amandine Gay lebt in Montreal und ist Aktivistin, Journalistin und afrofeministische Filmemacherin. Seit 2012 arbeitet sie als Drehbuchautorin. „Speak up“ ist ihr Regiedebüt.

 

Tage am Meer (04.Mai bis 31. Mai 2021)

Frisch von ihrem Mann getrennt, macht Sofía mit ihren beiden Töchtern, Irina und Patchi, einen Ausflug ans Meer. Die kleine Patchi sieht die Magie der Welt noch durch kindliche Augen und stürzt sich begeistert in Abenteuer. Irina erlebt ihre erste Liebe, während Sofía zunächst ihr Gefühlschaos verarbeiten muss. Als sie den charmanten Luis kennenlernt, wird die Sache nicht einfacher. Ein Film über das Freisein und das Suchen und Finden von Liebe sowie die Beziehung zwischen Mutter, Tochter und Schwester. „Tage am Meer“ ist Nadia Benedictos Langfilmdebüt.

 

Träum weiter (05.Mai bis 31. Mai 2021)

Vier junge Frauen aus einer Hochhaussiedlung lassen sich von niemandem vorschreiben, wie sie ihre Träume zu verwirklichen haben. Unbeirrbar, unzertrennlich und ziemlich cool. Nur Mirja kommen Zweifel, denn neben ihrer kranken Mutter muss sie sich auch noch um ihre Schwester kümmern, die ausgerechnet eine Karriere als Beauty-Bloggerin im Sinn hat. Rojda Sekersöz‘ Regiedebüt „Träum weiter“ ist ein bunter und rebellischer Film über Freundschaft und Familie – und ganz nebenbei auch noch einer der besten Beiträge zum Thema „Girl Power“, der seit langem im Kino zu sehen war.

 

Weitere Informationen:

Die Filme werden auf unserer Streamingplattform MoVi gezeigt. Die Filme sind kostenfrei zu sehen. Es ist eine Anmeldung auf der Seite erforderlich. 

Diese Filmreihe findet im Rahmen der Europawoche 2021 statt, unterstützt durch die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt und in Kooperation mit dem Amt für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg.

Logo Europawoche 2021 und Land Sachsen-Anhalt.

 

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