... am Donnerstag, 20. Juni

Makja „Ne te retourne pas“ … KONZERT

KONZERT / 20. Juni / 20.00 Uhr

Makja kommt aus Bordeaux, er steht in der Tradition großer klassischer Chansonsänger wie Léo Ferré oder Jacques Brel. Zugleich gelingt es Makja, seine Lieder dynamisch und mit viel Lust auf Rock zu interpretieren. Seine Texte sind von großer poetischer Kraft und erhielten bereits mehrere Auszeichnungen. Makjas Lieder zeugen von leidenschaftlichem Engagement für die fundamentalen Fragen des Lebens, er sagt: „Es gibt nichts Schlimmeres als die Indifferenz. Für mich besteht die Aufgabe des Künstlers darin, sich für eine Sache zu engagieren: Den Gedanken in die Stimme zu leiten, über den Weg durch den ganzen Körper. Durch meine Lieder trete ich mit der Welt in Austausch.“ Das sinfonisch arrangierte Album „Ne te retourne pas“ erschien im Oktober 2018. Auf der Bühne interpretiert Makja seine Stücke sensibel und kämpferisch, instrumental unterstützt von Cello und Piano.

... am Freitag, 21. Juni

Fête de la musique Sachsen-Anhalt & Fête de la musique Magdeburg … KONZERTE

KONZERTE / 21. Juni / ab 15.00 Uhr

Frankreich ist die Wiege des weltgrößten Musikfestivals, der Fête de la musique. Bereits zu Beginn der 1980er Jahre rief der frühere Minister für Kultur Jack Lang alle Franzosen an die Musikinstrumente, um am 21. Juni den „Tag der selbstgemachten Musik“ zu feiern. Inzwischen wird auf 5 Kontinenten, weltweit in 110 Ländern und in mehr als 540 Städten unter freiem Himmel gesungen, getanzt und einfach viel und gute Musik gemacht. In Sachsen-Anhalt beteiligen sich 9 Städte an der Fête de la musique: Aschersleben, Blankenburg, Burg, Dessau-Roßlau, Halle, Magdeburg, Osterwieck, Quedlinburg und Sangerhausen. In Magdeburg laden rund 100 Bands, Solisten, Orchester, Chöre und Ensembles an 18 Spielorten alle dazu ein, ungeniert aus der Reihe zu tanzen. En particulier gibt es zur „Fete-Magdeburg“ die FRANKO.FOLIE!-Bühne an der Schweizer Milchkuranstalt. Ein Ort mit viel Flair und endlos weitem Blick über die Elbe und diesem Programm: Desert Sweet, Friedrich Chiller, Foxx Pack, The Buggs und Nicola Són.

... am Freitag, 21. Juni

Oper Halle „L’Africaine Teil IV – Nisalb Lièfo (Verwandlung)“ … OPER

OPER / 21. Juni, 20.00 Uhr / 29. Juni, 19.30 Uhr / 07. Juli, 16.00 Uhr

Die Opern des französischen Komponisten Giacomo Meyerbeer waren die großen multimedialen Kunstevents des 19. Jahrhunderts und verhandelten zugleich die zentralen gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit. Die hallesche Aufführung nach seiner Oper „L’Africaine“ legt den kolonialen Geist und das exotische Kolorit offen und sucht nach Erzählungen über Afrika jenseits von Stereotypen. Der Südafrikaner Richard von Schoor komponiert eigens dafür zeitgenössische Musik und Klangflächen, die sich mit dem meyerbeer’schen Werk verbinden und gleichzeitig darüber hinausweisen. Dabei hat ihn die Auseinandersetzung mit dem südafrikanischen Apartheitsregime genauso beeinflusst wie die sozialen Verwerfungen in Kapstadts Townships.

... am Samstag, 22. Juni

MuCiTaThe – Musikalisches Cirkustanztheater … THEATER

MUSIK CIRKUS TANZ THEATER / 22. & 23. Juni

Verschiedene Kunst- und Ausdrucksformen – vereint zur Ersten Magdeburger MuCiTaThe – werden ein Wochenende lang mit StraßenkünstlerInnen aus Deutschland, Frankreich, Portugal, Lateinamerika und Ägypten die Magdeburger Innenstadt beleben. Vom Hauptbahnhof bis zum Stadtpark wird der Altstadtspaziergang zum Stationstheater und lädt ein, Teil unterhaltsamer Straßentheatermomente zu werden, sowie einzigartige artistische Darbietungen im öffentlichen Stadtraum zu erleben. Zudem finden an beiden Tagen kollektive Performances statt, zu denen Freiwillige herzlich eingeladen sind, bereits im Voraus Proben wahrzunehmen.

 

Fünf Fragen an den Straßenkünstler Carsten Ast

 

Sie machen als Straßenkünstler in Magdeburg Station, wie kommt’s?

Ich bin in Magdeburg aufgewachsen! Nach einer Ausbildung an der Schule für Performance und Artistik „Chapitô“ in Lissabon 2008 – 2011 bin ich viel gereist. In den letzten zehn Jahren war ich in verschiedenen Seminaren, Workshops und Kunstprojekten unterwegs in Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Ägypten und China. Nun möchte ich längerfristig die Straßentheaterszene in Magdeburg durch internationale Akzente bereichern.

 

Welche Bezüge haben Sie zu Frankreich?

Die Straßentheaterszene in Frankreich ist unheimlich reich und vielfältig. Ich habe lange Zeit in Bordeaux gelebt und mich dort intensiv in den Sparten Tanz und Bewegungstheater weitergebildet. Die Stadt ist auch immer noch eine Art zweite Heimat für mich und ich freue mich sehr, nun meine französischen Kollegen an diesem Wochenende hier in Sachsen-Anhalt begrüßen zu können.

 

Haben Sie auch vor, in Magdeburg Kurse anzubieten?

Unbedingt! Ich gebe Seminare und Workshops in diversen Zirkusdisziplinen, Kontaktimprovisationstanz und in Bewegungstheater – für Erwachsene und Kinder. Demnächst werde ich bei den Kinderkulturtagen in Magdeburg Kindern den Spaß an kreativer Bewegung vermitteln.

 

Was ist für Sie das Besondere am Straßentheater?

Die Straße ist ein Ort des alltäglichen Lebens und bietet sehr viel Inspiration. Es macht mir Freude, die jeweiligen Gegebenheiten aufzunehmen und diesen Ort in eine Bühne zu verwandeln und somit zu einer Plattform für den Ausdruck von Gedanken, Gefühlen und all jenen so absonderlich menschlichen Dingen und Beweggründen, die man eigentlich gar nicht erklären kann. Das ist auch die Grundidee für unseren Flashmob, den wir am 22. und 23. Juni in Magdeburg veranstalten und auf den ich schon sehr gespannt bin.

 

Auf welches französische Etwas in Ihrem Leben möchten Sie als Deutscher keinesfalls mehr verzichten? Oder andersherum gefragt: Welches französische Etwas sollte Ihrem Geschmack nach noch viel verbreiteter in Deutschland sein?

“Le Cirque Nouveau” – “Neuer Zirkus” – in Frankreich ist er schon wieder fast Tradition, während bei uns das gängige Bild einer Zirkuscompagnie immer noch mit Zuckerwatte und exotischen Tieren verbunden wird. Dabei gibt es so unendlich viel mehr Möglichkeiten, die verschiedensten Dinge und Kunstformen im Zirkus mit einzubringen, auch ganz ohne Tiere.

Und das Hip-Hop-Tanztheater auf großen Bühnen und in Opernhäusern!

Die Kunstszene in Frankreich hat mich mit all ihrer Vielfalt und Kreativität in Bezug auf Tanztheater immer wieder tief beeindruckt. Alles ist möglich, wenn wir das wollen und uns dabei an die “Regeln der Kunst” halten!

 

... am Samstag, 22. Juni

Compagnie „Ein weißes Blatt – Feuille Blanche“ … TANZ & THEATER

TANZ & THEATER / 22. Juni, 15.30 Uhr / 23. Juni, 19.45 Uhr

Am 22. und 23. Juni werden internationale ZirkusartistInnen und StraßenkünstlerInnen an verschiedenen Orten der Magdeburger Innenstadt ihre Stücke aufführen. Die Künstlergruppe plant, an diesem Wochenende gemeinsam mit MagdeburgerInnen einen Flashmob zu veranstalten. Im Stile einer Kollektivimprovisation werden Ideen, Bilder und Geschichten lebendig. Dazu sucht die Compagnie tanz- und theaterinteressierte MitstreiterInnen. Vorbereitend dazu wird ab Anfang Juni (3h pro Session) einmal pro Woche ein Workshop angeboten, in dem Grundlagen von Improvisationstanz und Bewegungstheater vermittelt werden – weitere Informationen/Anfragen per E-Mail.

In diversen Übungen und Improvisationen wird darauf hingearbeitet, eine Gruppe zu bilden, die in einer vom Aufführungsort selbst inspirierten Form diesen darstellerisch bereichert und poetisch ausmalt. Ziel ist die Erarbeitung und Aufführung gemeinsamer szenischer Elemente, die mit dem Raum und seinen Themen verbunden sind. Wir, die DarstellerInnen, sind das weiße Blatt, das den Auftrittsort durch unsere Ideen, Bilder und Geschichten in den ihm eigenen Farben lebendig werden lässt – und anders herum … daher der Name der improvisierten Compagnie – „Ein weißes Blatt – Feuille Blanche“.

 

Fünf Fragen an den Straßenkünstler Carsten Ast

 

Sie machen als Straßenkünstler in Magdeburg Station, wie kommt’s?

Ich bin in Magdeburg aufgewachsen! Nach einer Ausbildung an der Schule für Performance und Artistik „Chapitô“ in Lissabon 2008 – 2011 bin ich viel gereist. In den letzten zehn Jahren war ich in verschiedenen Seminaren, Workshops und Kunstprojekten unterwegs in Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Ägypten und China. Nun möchte ich längerfristig die Straßentheaterszene in Magdeburg durch internationale Akzente bereichern.

 

Welche Bezüge haben Sie zu Frankreich?

Die Straßentheaterszene in Frankreich ist unheimlich reich und vielfältig. Ich habe lange Zeit in Bordeaux gelebt und mich dort intensiv in den Sparten Tanz und Bewegungstheater weitergebildet. Die Stadt ist auch immer noch eine Art zweite Heimat für mich und ich freue mich sehr, nun meine französischen Kollegen an diesem Wochenende hier in Sachsen-Anhalt begrüßen zu können.

 

Haben Sie auch vor, in Magdeburg Kurse anzubieten?

Unbedingt! Ich gebe Seminare und Workshops in diversen Zirkusdisziplinen, Kontaktimprovisationstanz und in Bewegungstheater – für Erwachsene und Kinder. Demnächst werde ich bei den Kinderkulturtagen in Magdeburg Kindern den Spaß an kreativer Bewegung vermitteln.

 

Was ist für Sie das Besondere am Straßentheater?

Die Straße ist ein Ort des alltäglichen Lebens und bietet sehr viel Inspiration. Es macht mir Freude, die jeweiligen Gegebenheiten aufzunehmen und diesen Ort in eine Bühne zu verwandeln und somit zu einer Plattform für den Ausdruck von Gedanken, Gefühlen und all jenen so absonderlich menschlichen Dingen und Beweggründen, die man eigentlich gar nicht erklären kann. Das ist auch die Grundidee für unseren Flashmob, den wir am 22. und 23. Juni in Magdeburg veranstalten und auf den ich schon sehr gespannt bin.

 

Auf welches französische Etwas in Ihrem Leben möchten Sie als Deutscher keinesfalls mehr verzichten? Oder andersherum gefragt: Welches französische Etwas sollte Ihrem Geschmack nach noch viel verbreiteter in Deutschland sein?

“Le Cirque Nouveau” – “Neuer Zirkus” – in Frankreich ist er schon wieder fast Tradition, während bei uns das gängige Bild einer Zirkuscompagnie immer noch mit Zuckerwatte und exotischen Tieren verbunden wird. Dabei gibt es so unendlich viel mehr Möglichkeiten, die verschiedensten Dinge und Kunstformen im Zirkus mit einzubringen, auch ganz ohne Tiere.

Und das Hip-Hop-Tanztheater auf großen Bühnen und in Opernhäusern!

Die Kunstszene in Frankreich hat mich mit all ihrer Vielfalt und Kreativität in Bezug auf Tanztheater immer wieder tief beeindruckt. Alles ist möglich, wenn wir das wollen und uns dabei an die “Regeln der Kunst” halten!

 

... am Samstag, 22. Juni

Makja „Ne te retourne pas“ … KONZERT

KONZERT / 22. Juni / 21.00 Uhr

Makja kommt aus Bordeaux, er steht in der Tradition großer klassischer Chansonsänger wie Léo Ferré oder Jacques Brel. Zugleich gelingt es Makja, seine Lieder dynamisch und mit viel Lust auf Rock zu interpretieren. Seine Texte sind von großer poetischer Kraft und erhielten bereits mehrere Auszeichnungen. Makjas Lieder zeugen von leidenschaftlichem Engagement für die fundamentalen Fragen des Lebens, er sagt: „Es gibt nichts Schlimmeres als die Indifferenz. Für mich besteht die Aufgabe des Künstlers darin, sich für eine Sache zu engagieren: Den Gedanken in die Stimme zu leiten, über den Weg durch den ganzen Körper. Durch meine Lieder trete ich mit der Welt in Austausch.“ Das sinfonisch arrangierte Album „Ne te retourne pas“ erschien im Oktober 2018. Auf der Bühne interpretiert Makja seine Stücke sensibel und kämpferisch, instrumental unterstützt von Cello und Piano.

... am Sonntag, 23. Juni

MuCiTaThe – Musikalisches Cirkustanztheater … THEATER

MUSIK CIRKUS TANZ THEATER / 22. & 23. Juni

Verschiedene Kunst- und Ausdrucksformen – vereint zur Ersten Magdeburger MuCiTaThe – werden ein Wochenende lang mit StraßenkünstlerInnen aus Deutschland, Frankreich, Portugal, Lateinamerika und Ägypten die Magdeburger Innenstadt beleben. Vom Hauptbahnhof bis zum Stadtpark wird der Altstadtspaziergang zum Stationstheater und lädt ein, Teil unterhaltsamer Straßentheatermomente zu werden, sowie einzigartige artistische Darbietungen im öffentlichen Stadtraum zu erleben. Zudem finden an beiden Tagen kollektive Performances statt, zu denen Freiwillige herzlich eingeladen sind, bereits im Voraus Proben wahrzunehmen.

 

Fünf Fragen an den Straßenkünstler Carsten Ast

 

Sie machen als Straßenkünstler in Magdeburg Station, wie kommt’s?

Ich bin in Magdeburg aufgewachsen! Nach einer Ausbildung an der Schule für Performance und Artistik „Chapitô“ in Lissabon 2008 – 2011 bin ich viel gereist. In den letzten zehn Jahren war ich in verschiedenen Seminaren, Workshops und Kunstprojekten unterwegs in Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Ägypten und China. Nun möchte ich längerfristig die Straßentheaterszene in Magdeburg durch internationale Akzente bereichern.

 

Welche Bezüge haben Sie zu Frankreich?

Die Straßentheaterszene in Frankreich ist unheimlich reich und vielfältig. Ich habe lange Zeit in Bordeaux gelebt und mich dort intensiv in den Sparten Tanz und Bewegungstheater weitergebildet. Die Stadt ist auch immer noch eine Art zweite Heimat für mich und ich freue mich sehr, nun meine französischen Kollegen an diesem Wochenende hier in Sachsen-Anhalt begrüßen zu können.

 

Haben Sie auch vor, in Magdeburg Kurse anzubieten?

Unbedingt! Ich gebe Seminare und Workshops in diversen Zirkusdisziplinen, Kontaktimprovisationstanz und in Bewegungstheater – für Erwachsene und Kinder. Demnächst werde ich bei den Kinderkulturtagen in Magdeburg Kindern den Spaß an kreativer Bewegung vermitteln.

 

Was ist für Sie das Besondere am Straßentheater?

Die Straße ist ein Ort des alltäglichen Lebens und bietet sehr viel Inspiration. Es macht mir Freude, die jeweiligen Gegebenheiten aufzunehmen und diesen Ort in eine Bühne zu verwandeln und somit zu einer Plattform für den Ausdruck von Gedanken, Gefühlen und all jenen so absonderlich menschlichen Dingen und Beweggründen, die man eigentlich gar nicht erklären kann. Das ist auch die Grundidee für unseren Flashmob, den wir am 22. und 23. Juni in Magdeburg veranstalten und auf den ich schon sehr gespannt bin.

 

Auf welches französische Etwas in Ihrem Leben möchten Sie als Deutscher keinesfalls mehr verzichten? Oder andersherum gefragt: Welches französische Etwas sollte Ihrem Geschmack nach noch viel verbreiteter in Deutschland sein?

“Le Cirque Nouveau” – “Neuer Zirkus” – in Frankreich ist er schon wieder fast Tradition, während bei uns das gängige Bild einer Zirkuscompagnie immer noch mit Zuckerwatte und exotischen Tieren verbunden wird. Dabei gibt es so unendlich viel mehr Möglichkeiten, die verschiedensten Dinge und Kunstformen im Zirkus mit einzubringen, auch ganz ohne Tiere.

Und das Hip-Hop-Tanztheater auf großen Bühnen und in Opernhäusern!

Die Kunstszene in Frankreich hat mich mit all ihrer Vielfalt und Kreativität in Bezug auf Tanztheater immer wieder tief beeindruckt. Alles ist möglich, wenn wir das wollen und uns dabei an die “Regeln der Kunst” halten!

 

... am Sonntag, 23. Juni

Oper Halle „#BIZARR“ … THEATER

BALLETT / 23. Juni & 06. Juli / 19.30 Uhr

Als Mahnung eigener Endlichkeit und Ermunterung zu hedonistischen Diesseitsfreuden ist der Barock Ausdruck ambivalenter Lebensrealitäten. Im Französischen gleichbedeutend mit „bizarr“ verwendet, wird das aus der Form Gefallene und Absonderliche bezeichnet. Zum Sinnbild dieser Epoche ist der Hof Ludwig XIV. geworden. Als er mit vier Jahren den Thron besteigt, wütet er dreißigjährige Krieg und bringt Elend und Armut. Gleichzeitig ist die Krise Triebkraft für Dekadenz und Prunksucht. Darin ist das 21. Jahrhundert nicht unähnlich. Einen überzeitlichen Bogen schlägt Choreograf Michal Sedláček in seinem opulenten Ballettspektakel #BIZARR. Zwischen barockem Bacchanal und postmodernem Exzess lässt er die Tänzer*innen in der Raumbühne BABYLON unmittelbar auf die Zuschauenden treffen und Tanz hautnah erlebbar werden.

... am Sonntag, 23. Juni

Compagnie „Ein weißes Blatt – Feuille Blanche“ … TANZ & THEATER

TANZ & THEATER / 22. Juni, 15.30 Uhr / 23. Juni, 19.45 Uhr

Am 22. und 23. Juni werden internationale ZirkusartistInnen und StraßenkünstlerInnen an verschiedenen Orten der Magdeburger Innenstadt ihre Stücke aufführen. Die Künstlergruppe plant, an diesem Wochenende gemeinsam mit MagdeburgerInnen einen Flashmob zu veranstalten. Im Stile einer Kollektivimprovisation werden Ideen, Bilder und Geschichten lebendig. Dazu sucht die Compagnie tanz- und theaterinteressierte MitstreiterInnen. Vorbereitend dazu wird ab Anfang Juni (3h pro Session) einmal pro Woche ein Workshop angeboten, in dem Grundlagen von Improvisationstanz und Bewegungstheater vermittelt werden – weitere Informationen/Anfragen per E-Mail.

In diversen Übungen und Improvisationen wird darauf hingearbeitet, eine Gruppe zu bilden, die in einer vom Aufführungsort selbst inspirierten Form diesen darstellerisch bereichert und poetisch ausmalt. Ziel ist die Erarbeitung und Aufführung gemeinsamer szenischer Elemente, die mit dem Raum und seinen Themen verbunden sind. Wir, die DarstellerInnen, sind das weiße Blatt, das den Auftrittsort durch unsere Ideen, Bilder und Geschichten in den ihm eigenen Farben lebendig werden lässt – und anders herum … daher der Name der improvisierten Compagnie – „Ein weißes Blatt – Feuille Blanche“.

 

Fünf Fragen an den Straßenkünstler Carsten Ast

 

Sie machen als Straßenkünstler in Magdeburg Station, wie kommt’s?

Ich bin in Magdeburg aufgewachsen! Nach einer Ausbildung an der Schule für Performance und Artistik „Chapitô“ in Lissabon 2008 – 2011 bin ich viel gereist. In den letzten zehn Jahren war ich in verschiedenen Seminaren, Workshops und Kunstprojekten unterwegs in Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Ägypten und China. Nun möchte ich längerfristig die Straßentheaterszene in Magdeburg durch internationale Akzente bereichern.

 

Welche Bezüge haben Sie zu Frankreich?

Die Straßentheaterszene in Frankreich ist unheimlich reich und vielfältig. Ich habe lange Zeit in Bordeaux gelebt und mich dort intensiv in den Sparten Tanz und Bewegungstheater weitergebildet. Die Stadt ist auch immer noch eine Art zweite Heimat für mich und ich freue mich sehr, nun meine französischen Kollegen an diesem Wochenende hier in Sachsen-Anhalt begrüßen zu können.

 

Haben Sie auch vor, in Magdeburg Kurse anzubieten?

Unbedingt! Ich gebe Seminare und Workshops in diversen Zirkusdisziplinen, Kontaktimprovisationstanz und in Bewegungstheater – für Erwachsene und Kinder. Demnächst werde ich bei den Kinderkulturtagen in Magdeburg Kindern den Spaß an kreativer Bewegung vermitteln.

 

Was ist für Sie das Besondere am Straßentheater?

Die Straße ist ein Ort des alltäglichen Lebens und bietet sehr viel Inspiration. Es macht mir Freude, die jeweiligen Gegebenheiten aufzunehmen und diesen Ort in eine Bühne zu verwandeln und somit zu einer Plattform für den Ausdruck von Gedanken, Gefühlen und all jenen so absonderlich menschlichen Dingen und Beweggründen, die man eigentlich gar nicht erklären kann. Das ist auch die Grundidee für unseren Flashmob, den wir am 22. und 23. Juni in Magdeburg veranstalten und auf den ich schon sehr gespannt bin.

 

Auf welches französische Etwas in Ihrem Leben möchten Sie als Deutscher keinesfalls mehr verzichten? Oder andersherum gefragt: Welches französische Etwas sollte Ihrem Geschmack nach noch viel verbreiteter in Deutschland sein?

“Le Cirque Nouveau” – “Neuer Zirkus” – in Frankreich ist er schon wieder fast Tradition, während bei uns das gängige Bild einer Zirkuscompagnie immer noch mit Zuckerwatte und exotischen Tieren verbunden wird. Dabei gibt es so unendlich viel mehr Möglichkeiten, die verschiedensten Dinge und Kunstformen im Zirkus mit einzubringen, auch ganz ohne Tiere.

Und das Hip-Hop-Tanztheater auf großen Bühnen und in Opernhäusern!

Die Kunstszene in Frankreich hat mich mit all ihrer Vielfalt und Kreativität in Bezug auf Tanztheater immer wieder tief beeindruckt. Alles ist möglich, wenn wir das wollen und uns dabei an die “Regeln der Kunst” halten!

 

... am Mittwoch, 26. Juni

Staatskapelle Halle „Boccaccio trifft Helena“ … KONZERT

KONZERT / 26. Juni / 15.00 Uhr

Zum Geburtstag von Franz von Suppé und Jaques Offenbach

Die Pavillonkonzerte der Staatskapelle Halle erfreuen sich beim Publikum seit Jahren großer Beliebtheit. Neben unterhaltsamen Programmen bietet das Steintor-Varieté im stimmungsvollen Ambiente Kaffee und Kuchen an. Das 6. Konzert der Reihe ist den Operettenkomponisten Franz von Suppé und Jacques Offenbach gewidmet, deren Geburtstage sich 2019 zum 200. Mal jähren. Es erwarten Sie Melodien zum Schwelgen und Träumen, gesungen von SolistInnen und Chor der Oper Halle, begleitet von der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Peter Schedding und beschwingt moderiert von Martin Reik.

... am Donnerstag, 27. Juni

Line-up Bühnenproduktion „The Pirate Queen“ … MUSICAL

MUSICAL / 27. bis 29. Juni / 19.00 Uhr

Gegen alle Widerstände kommen im 16. Jahrhundert zwei Frauen an die Macht. Die irische Clananführerin Grace O’Malley und die englische Königin Elisabeth I. kämpfen in „The Pirate Queen“ um die Herrschaft über Irland und ihr eigenes Schicksal. Junge HallenserInnen singen, tanzen und spielen mitten in der Stadt auf einer extra dafür errichteten Open-Air-Bühne und zeigen, wie vielfältig die freie Kulturszene Sachsen-Anhalts sein kann. Das Musical der französischen Starautoren Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg wird präsentiert von Line-up Bühnenproduktion e.V.

... am Freitag, 28. Juni

Line-up Bühnenproduktion „The Pirate Queen“ … MUSICAL

MUSICAL / 27. bis 29. Juni / 19.00 Uhr

Gegen alle Widerstände kommen im 16. Jahrhundert zwei Frauen an die Macht. Die irische Clananführerin Grace O’Malley und die englische Königin Elisabeth I. kämpfen in „The Pirate Queen“ um die Herrschaft über Irland und ihr eigenes Schicksal. Junge HallenserInnen singen, tanzen und spielen mitten in der Stadt auf einer extra dafür errichteten Open-Air-Bühne und zeigen, wie vielfältig die freie Kulturszene Sachsen-Anhalts sein kann. Das Musical der französischen Starautoren Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg wird präsentiert von Line-up Bühnenproduktion e.V.

... am Freitag, 28. Juni

Theater Bernburg „Der Geizige“ … THEATER

THEATER / 28. & 29. Juni / 19.30 Uhr

Der reiche und geizige Witwer Harpagon hält seine Tochter Elise und seinen Sohn Cleante an sehr strengen Zügeln. Seine Tochter Elise liebt heimlich Valère, der sich bei Harpagon als Diener hat einstellen lassen. Sein Sohn Cléante liebt ebenso heimlich die schöne Mariane, die in materiellen Nöten ist. Harpagons Welt besteht einzig und allein aus Geldvermehrung, Geldvermarktung und Geldsicherung. Und das nicht nur in seiner im Garten vergrabenen Geldkassette, sondern in Aktien, Wertpapieren, Krediten und Schuldscheinen, Anlagen in Investment Fonds, Gold und Silber. Alles dreht sich bei ihm ums Geld und er will eine schöne junge Frau an seiner Seite! Die letzte Hoffnung scheint die Kupplerin Frosine zu sein, die ein – unter strengem Sparzwang zusammengestelltes – Abendessen zum Anlass nimmt, alle zusammenzuführen und die Weichen zu stellen. Als alle aufeinandertreffen platzt die Bombe! Eine heitere, turbulente Komödie um Geld und Liebe.

... am Samstag, 29. Juni

Line-up Bühnenproduktion „The Pirate Queen“ … MUSICAL

MUSICAL / 27. bis 29. Juni / 19.00 Uhr

Gegen alle Widerstände kommen im 16. Jahrhundert zwei Frauen an die Macht. Die irische Clananführerin Grace O’Malley und die englische Königin Elisabeth I. kämpfen in „The Pirate Queen“ um die Herrschaft über Irland und ihr eigenes Schicksal. Junge HallenserInnen singen, tanzen und spielen mitten in der Stadt auf einer extra dafür errichteten Open-Air-Bühne und zeigen, wie vielfältig die freie Kulturszene Sachsen-Anhalts sein kann. Das Musical der französischen Starautoren Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg wird präsentiert von Line-up Bühnenproduktion e.V.

... am Samstag, 29. Juni

Oper Halle „L’Africaine Teil IV – Nisalb Lièfo (Verwandlung)“ … OPER

OPER / 21. Juni, 20.00 Uhr / 29. Juni, 19.30 Uhr / 07. Juli, 16.00 Uhr

Die Opern des französischen Komponisten Giacomo Meyerbeer waren die großen multimedialen Kunstevents des 19. Jahrhunderts und verhandelten zugleich die zentralen gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit. Die hallesche Aufführung nach seiner Oper „L’Africaine“ legt den kolonialen Geist und das exotische Kolorit offen und sucht nach Erzählungen über Afrika jenseits von Stereotypen. Der Südafrikaner Richard von Schoor komponiert eigens dafür zeitgenössische Musik und Klangflächen, die sich mit dem meyerbeer’schen Werk verbinden und gleichzeitig darüber hinausweisen. Dabei hat ihn die Auseinandersetzung mit dem südafrikanischen Apartheitsregime genauso beeinflusst wie die sozialen Verwerfungen in Kapstadts Townships.

... am Samstag, 29. Juni

Theater Bernburg „Der Geizige“ … THEATER

THEATER / 28. & 29. Juni / 19.30 Uhr

Der reiche und geizige Witwer Harpagon hält seine Tochter Elise und seinen Sohn Cleante an sehr strengen Zügeln. Seine Tochter Elise liebt heimlich Valère, der sich bei Harpagon als Diener hat einstellen lassen. Sein Sohn Cléante liebt ebenso heimlich die schöne Mariane, die in materiellen Nöten ist. Harpagons Welt besteht einzig und allein aus Geldvermehrung, Geldvermarktung und Geldsicherung. Und das nicht nur in seiner im Garten vergrabenen Geldkassette, sondern in Aktien, Wertpapieren, Krediten und Schuldscheinen, Anlagen in Investment Fonds, Gold und Silber. Alles dreht sich bei ihm ums Geld und er will eine schöne junge Frau an seiner Seite! Die letzte Hoffnung scheint die Kupplerin Frosine zu sein, die ein – unter strengem Sparzwang zusammengestelltes – Abendessen zum Anlass nimmt, alle zusammenzuführen und die Weichen zu stellen. Als alle aufeinandertreffen platzt die Bombe! Eine heitere, turbulente Komödie um Geld und Liebe.

... am Samstag, 29. Juni

Amalia Chikh & Band „Isch bin jetzt ein Superstar“ … KONZERT

KONZERT / 29. Juni / 20.00 Uhr

Amalia Chikh mag Gegensätze! „Wenn man an Chansons denkt, hat man schnell das Bild eines flirrenden, charmant eleganten Paris im Kopf. Aber meine Chansons spielen im Berliner Bezirk Wedding…“ grinst Chikh, die bereits 1999 von Paris nach Berlin kam, um fortan ihre Finger nicht mehr von der Stadt lassen zu können. Inzwischen singt sie französische Chansons, fast möchte man sagen: mit Berliner Schnauze. „Das ist mir wichtig: verstanden zu werden“, betont Chikh. Denn die Stadt hat Spuren in ihrer Sprache hinterlassen, liefert ihr die Themen, die zwischen dem Glamour der Weltstadt und dem Leben auf der Straße hin- und her wandern. Der eine sucht den Ruhm, die andere Pfandflaschen, alle die Liebe und natürlich auch das Glück. Und so schunkelt dieses Glücksritter-Personal nun zu orientalisch angehauchten Chansons, die gerne auch mal über die Stränge schlagen und dem Genre eine lange Nase machen, auf Chikhs Debütalbum „Isch bin jetzt ein Superstar“.

... am Freitag, 05. Juli

Zweierpasch „Un peu d’Amour“ … KONZERT

KONZERT / 5. Juli / 20.00 Uhr

Poetisch, politisch, polyphon: Zweierpasch gehen über Grenzen – sprachlich und geografisch. Mit ihrem rebellischen World HipHop prägt die Band aus Freiburg und Straßburg die Szene auf ihre ganz eigene Weise. Das haben die lyrischen Grenzgänger bei Tourneen in Europa, Afrika und Asien bewiesen. 2017 waren sie „Freiburgs Band des Jahres“. Im November 2018 haben sie in Paris den Adenauer-de-Gaulle-Preis erhalten. Im Zeichen von Frieden, Austausch und Toleranz touren sie mit ihren deutsch-französischen Tracks durch die Welt. Zuletzt waren sie für Konzerte und Workshops in Belgien, Frankreich, die Schweiz und Mali. In Bamako spielten sie vor 10.000 jubelnden Fans. Am 29. November erscheint ihr neues Album „Un peu d’Amour“. Begleitet werden die zweisprachigen Zwillinge von fünf Musikern, die Zweierpasch-Shows zum virtuosen Spektakel machen: Deutsch-französischer Rap trifft auf souligen Gesang, Reggaerhythmen auf funkige Bläser, rockige Riffs auf flüsternde Melodien. So begeistert die Band auf Festivals in Westafrika, als Voract von Nico Santos oder bei den Fridays for Future. Auch als Ehrengäste von Merkel, Macron, Joachim Gauck oder Udo Lindenberg sind die Grenzgänger unterwegs. Die Musik von Zweierpasch steht für Weltoffenheit und wortgewaltigen Widerstand. Mit ihrem neuen Album wird der Sound noch internationaler: „Lichter“ bringt melancholische Poesie für magische Momente mit Gastsänger Kenny Joyner (FatCat), „Clandestino“ ist eine politisch aufgeladene Latino-HipHop-Hymne für offene Grenzen, „Globetrotter“ eine Weltreise mit afrikanischem Einschlag.

 

Fünf Fragen an die Band Zweierpasch

 

Ihr bezeichnet euch als Grenzgänger. Warum?

Till: Wir gehen als World HipHop-Band über Grenzen. Sprachlich, mental, geografisch. Wir rappen in zwei Sprachen, treten in vielen Ländern auf und mischen zahlreiche Genres. Offene Grenzen sind ein Privileg, das manchmal selbstverständlich scheint. Das ist es aber überhaupt nicht. Es gibt ja genügend Leute und Politiker, die lieber Mauern bauen wollen und auf Egoismen setzen. Wir wollen zeigen: Probleme lösen wir, wenn dann gemeinsam.

Welche Bezüge habt ihr zu Frankreich?

Felix: Wir wohnen im Grenzgebiet (Freiburg und Kehl/Straßburg) und werden immer mal wieder für Deutsch-Franzosen gehalten. Das stimmt nur halb. Wir sind in einer deutschen Familie aufgewachsen. Mittlerweile aber in beiden Ländern und Sprachen zu Hause. In Frankreich haben wir uns als Jugendliche bei Urlauben verguckt. Und sind vor allem durch französischen HipHop auf der Sprache hängen geblieben. Das hat uns so geflasht, dass wir es selbst probieren wollten.

Was ist das Besondere am Schreiben auf zwei Sprachen?

Till: Wir lernen beim Texten auf Französisch jedes Mal dazu. Auch wenn es kurios klingt: Es ist eigentlich gar nichts Besonderes daran. Viele Künstler mischen Sprachen. Als wir in Afrika waren, ist uns das richtig klar geworden: Da texten viele auf mindestens drei oder vier Sprachen. Da sind „nur zwei“ nix. Unser Ziel ist, Sprachen zu verschmelzen. Am Ende soll es klingen wie eine einzige Weltsprache.

Welches französische Etwas sollte eurem Geschmack nach noch viel verbreiteter sein in Deutschland?

Felix: Französische Musik. Vor allem HipHop. Da gibt es ungaublich viele gute Künstler. Youssoupha, Oxmo Puccino, Big Flo und Oli, Orelsan … Aber ey: Einige französische Acts laufen hier ja regelmäßig im Radio. In Frankreich absolut nicht. Da kennen die meisten höchstens zwei Gruppen: Nena und Rammstein. La catastrophe!

Spielt die Herkunft – Deutschland oder Frankreich – für euch noch eine Rolle oder fühlt ihr euch durch eure Musik überall zu Haus, in Europa oder noch weiter?

Till: Bei uns im Grenzgebiet fühlen wir uns quasi überall zu Hause. Bei Tourneen in Westafrika, Kasachstan oder der Ukraine merkt man aber schon, dass man weit gereist ist. Das sind andere Welten. Die zu entdecken, das ist mit das Schönste als Musiker. Wenn wir wie kürzlich in Bamako mit 10.000 Maliern feiern, werden Grenzen trotzdem irgendwie bedeutungslos. Da spüren wir ganz stark: Musik ist Weltsprache. Das verbindet einfach.

... am Samstag, 06. Juli

claralena … KONZERT

KONZERT / 06. Juli / 19.00 Uhr & 21.00 Uhr

Eine Stimme, eine Gitarre und ein Cello verbinden sich zu einem Klang, der einen staunen lässt. Musikalische Choreographien, äußerst fein und vielschichtig und immer mit einer Leichtigkeit vorgetragen, die aus dem perfekten Aufeinander-Eingespieltsein ihre Kraft bezieht. Angefangen mit Straßenmusik, spielen claralena – Clara Gstöttner und Annalena Buchholz – mittlerweile am liebsten in Lokalitäten des gemütlichen Ambientes und sorgen im Publikum stets für ein entspanntes Mitwippen der Köpfe, welche ein friedliches Lächeln schmückt. Ein Album haben sie bereits veröffentlicht: „made of gold“ erschien im Oktober 2017.

... am Samstag, 06. Juli

Oper Halle „#BIZARR“ … THEATER

BALLETT / 23. Juni & 06. Juli / 19.30 Uhr

Als Mahnung eigener Endlichkeit und Ermunterung zu hedonistischen Diesseitsfreuden ist der Barock Ausdruck ambivalenter Lebensrealitäten. Im Französischen gleichbedeutend mit „bizarr“ verwendet, wird das aus der Form Gefallene und Absonderliche bezeichnet. Zum Sinnbild dieser Epoche ist der Hof Ludwig XIV. geworden. Als er mit vier Jahren den Thron besteigt, wütet er dreißigjährige Krieg und bringt Elend und Armut. Gleichzeitig ist die Krise Triebkraft für Dekadenz und Prunksucht. Darin ist das 21. Jahrhundert nicht unähnlich. Einen überzeitlichen Bogen schlägt Choreograf Michal Sedláček in seinem opulenten Ballettspektakel #BIZARR. Zwischen barockem Bacchanal und postmodernem Exzess lässt er die Tänzer*innen in der Raumbühne BABYLON unmittelbar auf die Zuschauenden treffen und Tanz hautnah erlebbar werden.

... am Samstag, 06. Juli

Lars Johansen „LARS WARS – Alles gut à la française!“ … KABARETT

KABARETT / 06. Juli / 19.30 Uhr

Kabarett für Optimisten. Und sonst so? Alles gut! Und die Kinder? Muss ja. Sind ja heute alle hochbegabt. Alle? Klar, wer will schon dumme Kinder? Und die wirklich Hochbegabten? Keine Sorge, die gibt es nicht. Und wenn, dann merkt es keiner. Denn um das zu erkennen, müssten die Lehrer auch… Und die Klimakatastrophe? Alles gut! Und der Trump? Alles gut! Aber… Alles gut! So lange wir die Asyldebatte haben, ist alles gut. Und wenn wir mal ernsthaft… Nun hör aber auf, ernsthaft. Alles gut! Ein kabarettistischer Weltuntergang, in einer FRANKO.FOLIE! – Spezialausgabe von und mit Lars Johansen!

... am Samstag, 06. Juli

claralena … KONZERT

KONZERT / 06. Juli / 19.00 Uhr & 21.00 Uhr

Eine Stimme, eine Gitarre und ein Cello verbinden sich zu einem Klang, der einen staunen lässt. Musikalische Choreographien, äußerst fein und vielschichtig und immer mit einer Leichtigkeit vorgetragen, die aus dem perfekten Aufeinander-Eingespieltsein ihre Kraft bezieht. Angefangen mit Straßenmusik, spielen claralena – Clara Gstöttner und Annalena Buchholz – mittlerweile am liebsten in Lokalitäten des gemütlichen Ambientes und sorgen im Publikum stets für ein entspanntes Mitwippen der Köpfe, welche ein friedliches Lächeln schmückt. Ein Album haben sie bereits veröffentlicht: „made of gold“ erschien im Oktober 2017.

... am Sonntag, 07. Juli

Oper Halle „L’Africaine Teil IV – Nisalb Lièfo (Verwandlung)“ … OPER

OPER / 21. Juni, 20.00 Uhr / 29. Juni, 19.30 Uhr / 07. Juli, 16.00 Uhr

Die Opern des französischen Komponisten Giacomo Meyerbeer waren die großen multimedialen Kunstevents des 19. Jahrhunderts und verhandelten zugleich die zentralen gesellschaftlichen Themen ihrer Zeit. Die hallesche Aufführung nach seiner Oper „L’Africaine“ legt den kolonialen Geist und das exotische Kolorit offen und sucht nach Erzählungen über Afrika jenseits von Stereotypen. Der Südafrikaner Richard von Schoor komponiert eigens dafür zeitgenössische Musik und Klangflächen, die sich mit dem meyerbeer’schen Werk verbinden und gleichzeitig darüber hinausweisen. Dabei hat ihn die Auseinandersetzung mit dem südafrikanischen Apartheitsregime genauso beeinflusst wie die sozialen Verwerfungen in Kapstadts Townships.

... am Donnerstag, 11. Juli

The Rodeo „Thérianthropie Paradis“ … KONZERT

KONZERT / 11. Juli / 19.30 Uhr

Therianthropie, dieses witzige Wort betitelt das dritte Pop-Album von The Rodeo. Der Titel charakterisiert die Transformation eines Menschen in ein Tier oder umgekehrt. Eine witzige Idee für ein witziges Album, wild, stürmisch und dennoch vertraut. Der Pop von The Rodeo will alles sofort: den Kopf und die Beine, alle Wahrheiten und das Mysterium, Europa und Amerika. Auf der einen Seite die Süße einer France Gall und Françoise Hardy; auf der anderen das Gift von Blonde Redhead oder Timber Timbre. Die Faszination von The Rodeo für Karen Daltons Amerika und die Natur schimmerte noch beim Album „Music Maelström“ durch. Drei Jahre später erleben wir eine radikale Metamorphose: „Thérianthropie Paradis“ wird komplett auf Französisch gesungen. Dorothée Hannequins sinnliche und anregende Muttersprache lenkt ihr Songwriting und ihre Stimme auf neue Wege, voller versteckter Spuren und Nuancen. Eine harmonische Üppigkeit, die die Klarheit und Fülle der Musik in keiner Weise beeinträchtigt. Im Gegenteil. Im Frankreich der Gegenwart haben wir selten so viel Ehrgeiz und Meisterliches gehört wie bei „Ivre d’amour“, ihrer ersten Single, die alle Farben dieses Albums zusammenfasst. Welche Farben? Natürlich Rot; Karminrot, Zinnober, Purpur. Blut, Wein, Lippen und Sommerfrüchte.

... am Freitag, 12. Juli

The Rodeo „Thérianthropie Paradis“ … KONZERT

KONZERT / 12. Juli / 20.00 Uhr

Therianthropie, dieses witzige Wort betitelt das dritte Pop-Album von The Rodeo. Der Titel charakterisiert die Transformation eines Menschen in ein Tier oder umgekehrt. Eine witzige Idee für ein witziges Album, wild, stürmisch und dennoch vertraut. Der Pop von The Rodeo will alles sofort: den Kopf und die Beine, alle Wahrheiten und das Mysterium, Europa und Amerika. Auf der einen Seite die Süße einer France Gall und Françoise Hardy; auf der anderen das Gift von Blonde Redhead oder Timber Timbre. Die Faszination von The Rodeo für Karen Daltons Amerika und die Natur schimmerte noch beim Album „Music Maelström“ durch. Drei Jahre später erleben wir eine radikale Metamorphose: „Thérianthropie Paradis“ wird komplett auf Französisch gesungen. Dorothée Hannequins sinnliche und anregende Muttersprache lenkt ihr Songwriting und ihre Stimme auf neue Wege, voller versteckter Spuren und Nuancen. Eine harmonische Üppigkeit, die die Klarheit und Fülle der Musik in keiner Weise beeinträchtigt. Im Gegenteil. Im Frankreich der Gegenwart haben wir selten so viel Ehrgeiz und Meisterliches gehört wie bei „Ivre d’amour“, ihrer ersten Single, die alle Farben dieses Albums zusammenfasst. Welche Farben? Natürlich Rot; Karminrot, Zinnober, Purpur. Blut, Wein, Lippen und Sommerfrüchte.

 

... am Samstag, 13. Juli

Duo Mimikry „Visual Short Stories“ … VISUAL COMEDY

VISUAL COMEDY / 13. Juli / 20.00 Uhr

Das Licht geht an und ein gut gekleideter Mann rennt auf die Bühne. Er setzt sich auf einen Stuhl. Mimik, Emotion, Rhythmus und ein leerer Raum malen die Geschichte mit dem Stift des Unsichtbaren weiter. Herzlich willkommen im Reich Ihrer eigenen Vorstellungskraft! Wo befinden wir uns? In einem Theater, welches kein Bühnenbild oder Worte benötigt, sondern allein den Körper, die Spielfreude und die Kunst der Verwandlung. „Visual Short Stories“: Was Sie nicht hören, sehen Sie und was Sie nicht sehen, passiert in Ihrem Kopf!

Duo Mimikry – das ist Visuelles Theater, Tanz, Pantomime, Satire, Schauspielerei und was auch immer noch die Schnittmenge zwischen Comedy & Theater zu treffen vermag. Das Prinzip ist einfach: Die beiden Spieler erzählen uns Geschichten. Ob ein Bestattungsinstitut ohne Kunden oder eine postmoderne Neuinszenierung von Rapunzel – niemals hätten Sie gedacht, dass die Pantomime so modern sein, Sie so zum Lachen bringen und Sie so berühren kann. Pantomime ist tot? Nein! Ganz im Gegenteil. Diese Jungs erschaffen sie gerade neu. Duo Mimikry sind radikal, detailverliebt und rabenschwarz im humorvollen Abgang. Duo Mimikry, wie der Name schon sagt, imitieren die Groteske unserer Gesellschaft. Knackig, kreativ und krass werden unterschiedliche Geschichten clever durch filmische Erzähltechniken mit der Feder des Unsichtbaren gemalt. Das Duo Mimikry besteht aus Nicolas Rocher und Elias Elastisch, zwei moderne Schauspieler, die komplett ohne Worte den Schauplatz beschreiben und die seit vielen Jahren mit Programmen international vertreten sind, die in jeder Sprache verstanden werden.

... am Samstag, 13. Juli

Waleh „Chemin“ … KONZERT

KONZERT / 13. Juli / 20.00 Uhr

Fusion, Soul, Pop, Rock, Jazz, Progressive…alles Begriffe die Waleh beschreiben. Im Frühjahr 2017 gründeten Hannah König (Gesang) und Valentin Mayr (Schlagzeug, Keys) das Projekt als Duo um ihre Vorlieben zu verschiedensten Stilistiken zu einem eigenständigen Sound zu vereinen. Seit Frühjahr 2018 ist Waleh mit den beiden britischen Musikern, Sandy Bain (Bass) und Barney Riley (Schlagzeug) komplett. Das Ergebnis bietet einen sehr avantgardistisch orientierten Mix verschiedenster Pop und- Jazz/Fusion Elemente. Dabei lässt die Band sowohl die Vorliebe für organische Klänge als auch moderne Sounds aufleben. Auch rhythmisch ist die Musik sehr vielseitig. Stark auf Groove ausgelegt, sehr direkt, gerne mal abstrakter und selten im Stillstand. Trotz sehr aktiver Rhythmik darf sich der Zuhörer auch auf ruhigere Passagen und dynamische Vielseitigkeit freuen.

... am Samstag, 13. Juli

Mélinée „Héroïne“ … KONZERT

KONZERT / 13. Juli / 20.00 Uhr

Mit „Héroïne“ veröffentlicht Mélinée ein zweites, intimeres Album, von Rock und Pop beeinflusst, gefärbt von afrikanischer Musik. Man taucht in ein akustisches Universum ein, in raffinierte Arrangements, mit Gitarren-, Kontrabass-, Violoncello-, Klavier- und natürlich Akkordeonbegleitung. Etwas Besonderes ist das Balafon, virtuos gespielt von Aly Keita. Mélinée spricht wieder über die Liebe – immer mit Berlin als Hintergrund -, aber auch über einige universelle Themen wie Abwesenheit, das Warten und den Alkohol, ein kurzes Abschweifen zur Politik … oder dann ein humoristisches Porträt von ihrem Onkel. Mélinées Schrift ist ausgeprägt, poetisch, lyrisch – eine melancholische Atmosphäre, getragen von der warmen Stimme der Sängerin.