Für die Liebe noch zu mager? … FILM & GESPRÄCH

DDR 1974 | R: Bernhard Stephan | D: Simone von Zglinicki, Christian Steyer, Norbert Christian | FSK: o.A. | 86 Min.

Die 18jährige Susanne ist Facharbeiterin in einem Textilbetrieb und äußerst fleißig und gewissenhaft. Anderen hilft sie, wo sie kann; für keine Arbeit ist sie sich zu schade. Das bringt ihr große Anerkennung ein, doch an ihr als Person – und als junge Frau – ist keiner interessiert. Die Männer übersehen sie einfach, so auch der ein wenig versponnene Lutz, den sie schon als Kind kannte, und in den sie sich verliebt hat. Er hat anscheinend nicht einmal bemerkt, dass Susanne inzwischen zur Frau geworden ist. Erst als selbst ihre Freundin Daisy sie rücksichtslos behandelt, ist für Susanne der Punkt erreicht, an dem sie aus sich selbst herausgeht und für ihre eigenen Interessen eintritt. Sie schafft es, Lutz zu erobern, und verbringt mit ihm eine kurze Zeit des Glücks. Ihr neues Selbstbewusstsein hilft ihr sogar, die Trennung von ihm gelassen zu nehmen, als er eines Tages fortgeht. Susanne verabschiedet Lutz mit einem weinenden und einem lachenden Auge. 

Dieser Film hatte großen Erfolg beim Publikum, auch wegen der tollen Musik.  Dem Regisseur Bernhard Stephan, der noch am Anfang seiner Karriere stand, gelang es, die Stimmung unter der Jugend zu Beginn der 1970er Jahre in der DDR einzufangen. Die Hauptdarstellerin, damals noch Schauspielstudentin, war eine Entdeckung erster Güte. Durch diesen Film wurde Simone von Zglinicki Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin, dem sie bis heute angehört.

Weitere Informationen:

FILM & GESPRÄCH mit Bernhard Stephan und Simone von Zglinicki

Veranstalter:in: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Sachsen-Anhalt

Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner

Der Eintritt ist frei! Eine Reservierung wird empfohlen.

Corona-Hinweise:

Gemäß der 15. Eindämmungsverordnung gilt auf dem Moritzhof ab Mittwoch, 24. November, die 2G-REGEL!

Zutritt zum Hof, zu allen Veranstaltungen und zur Gastronomie haben nur Geimpfte und Genesene.

Es muss ein Nachweis über vollständigen Impfschutz oder eine Bescheinigung über Genesung vorgelegt werden. Bitte haltet auch ein Personaldokument (Personalausweis / Führerschein) bereit.

Darüber hinaus sind Hygienemaßnahmen (Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes und Abstandsregelungen) weiterhin einzuhalten.

Alles klar?! Wenn nicht: Von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 16.00 Uhr beantworten wir eure Fragen unter:
0391 / 257 89 32.

Alle Termine im Überblick:

  • Mi.,01.06. | 18:00 Uhr