Gregor McEwan 

"From B To A Stage"

Auch wenn er einen der begabtesten hiesigen Singer/Songwriter darstellt, ist die genre-eigene Limitierung seine Sache nie gewesen. Gregor McEwan ist viel eher sein eigenes 16:9-Format als bloß ein weiterer Junge mit Gitarre. Mit dem dritten Album nun erfüllt sich alles, was in seiner Musik immer angelegt war. Hier kommt Honig auf die Wunden. An die unbeschwerten Tage auf Alderaan erinnert man sich gern. Ein friedlicher
Planet, doch dann verdunkelt sich der Himmel, das Imperium knallt einfach drauf und jetzt sitzt man da auf einem Stück Weltraumschrott und treibt ziellos durch das All. Fick Dich, Todesstern!. Der haarige WahlBerliner erzählt auf “From A To Beginning“ an vielen Stellen davon, wie es ist, sich der Zeit und der ewigen Veränderung ausgesetzt zu sehen. Gutes wie Schlechtes zerfällt zu Staub – und wie zur Hölle geht man damit um? Zum Glück ist Gregor McEwan dabei nicht nur Chronist des Schwermuts, sondern bleibt bei all seiner Brillanz in Moll immer auch ein hoffnungslos romantischer Typ.
Wenn Gregor McEwan eins nicht ist, dann der hermetische BarhockerSongwriter, der sich und seinem Solosound im Studio halt noch mal ein, zwei Geigenflächen gönnt. Nein, hier fließen unterschiedlichste Strömungen, Ansätze und Instrumente zusammen: Emo von The Get Up Kids oder The Promise Ring ist für ihn ein Thema, genauso wie das Liedermachertum selbst, aber auch Folk, Dance, große Filmmusikmomente bis hin zu Country. Jedes Stück erhält seine eigene Instrumentierung, dennoch sind die vielen Details nie Selbstzweck, der Song bleibt immer stets ganz bei sich. Auf diesem spleenigen und gleichsam pointierten Planeten McEwan möchte man einfach Zeit an sich vorbeiziehen lassen. Hier findet einen das Imperium so schnell nicht. (Linus Volkmann)

„…Wer bei Gregor McEwan an einen schottischen Schauspieler mit ähnlich klingenden Namen denkt, der wurde vielleicht sogar absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt. Hier ist die Rede von einem begnadeten New Singer/Songwriter…“
(radioeins)

„…Große Liebeslieder! Dass man Americana auch durch glühende Verehrung detailgetreu nachempfinden kann, beweist McEwan, der auf seinem zwischen Raubeinigkeit und Sensibilismus oszilliert…“
(Rolling Stone)

„…Der Wahlberliner schafft verträumte Melodien und großartige Momente. Schließt die Augen und lasst Euch von Gregor McEwan eine Gänsehaut nach der Anderen über den Rücken jagen…“
(Radio Fritz)

WohnzimmerKONZERT

Datum:

Freitag,  12. Januar 2018 | 20:00 Uhr

Ort:

HofGalerie

Weitere Informationen:

Nachhören:  gregormcewan.com

Eintritt:  10 Euro VVK / 12 Euro AK

Präsentiert von Rolling Stone, WhiteTapes, Pretty In Noise & GetAddicted

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