Persischstunden … FILM & GESPRÄCH

D/Russische Föderation 2020 l R: Vadim Perelman l D: Lars Eidinger, Nahuel Perez Biscayart, Jonas Nay l FSK: o. A. l 127 Min.

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass jeder Fehltritt ihn auffliegen lassen könnte.

Inspiriert von wahren Begebenheiten, erschuf Regisseur Vadim Perelman („Haus aus Sand und Nebel“) mit „Persischstunden“ ein hochspannendes, wendungsreiches Drama, das eine packende und emotionale Geschichte vom menschlichen Überlebenswillen erzählt. In den Hauptrollen beeindrucken Lars Eidinger („25 km/h“) und Nahuel Pérez Biscayart („120 BPM“), die literarische Vorlage lieferte Wolfgang Kohlhaase. Seine Weltpremiere feierte „Persischstunden“ auf der Berlinale 2020.

Weitere Informationen:

Film & Gespräch

Gesprächspartner: Pascal Begrich (Geschäftsführer Miteinander e.V.)
Moderation: Lars Johansen

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche in Sachsen-Anhalt
2020 statt und wird gefördert durch die Staatskanzlei und Ministerium für
Kultur.


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Alle Termine im Überblick:

  • Do.,01.10. | 19:00 Uhr