Valerie Schönian 

"Ostbewusstsein"

Was die Nachwendegeneration über die Deutsche Einheit verrät

Valerie Schönian kam am 25. September 1990 in Sachsen-Anhalt zur Welt – acht Tage vor der Wiedervereinigung. Sie wurde geboren in einem Staat, der kurz darauf nicht mehr existierte. Lange dachte sie, Ost und West spielen keine Rolle mehr. 2020 feiert Deutschland 30 Jahre Wiedervereinigung, doch je länger die Mauer gefallen ist, desto ostdeutscher fühlt sich Valerie Schönian. Und damit ist sie nicht allein. Woher kommt das neue Ost-Bewusstsein, warum halten sich alte Klischees so hartnäckig, und was sagt das über die Deutsche Einheit aus? Um Antworten zu finden, sprach Valerie Schönian mit Soziologen, Politikern und Vertretern ihrer und älterer Generationen aus West und Ost, darunter Lukas Rietzschel, Jana Hensel und Philipp Amthor.

Valerie Schönian, Jahrgang 1990, wuchs in Magdeburg auf. Für ihr Studium der Politikwissenschaft und Germanistik ging sie nach Berlin und absolvierte anschließend die Deutsche Journalistenschule in München. Heute lebt sie als freie Journalistin in Berlin und arbeitet u.a. für das Leipziger Büro der ZEIT.

„Ostbewusstsein“ erscheint am 13. März 2020 im Piper Verlag

LESUNG & GESPRÄCH

Datum:

Donnerstag,  19. März 2020 | 20:00 Uhr

Ort:

Scheune

Weitere Informationen:

Nachlesen: piper.de/autoren/valerie-schoenian 

Eintritt: 8 Euro VVK / 10 Euro AK

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