Wolz – Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten … FILM & GESPRÄCH

DDR 1973 l R: Günter Reisch l D: Regimantas Adomajtis, Heidemarie Wenzel, Stanislav Lubsin, Jörg Panknin, Günter Wolf l FSK: ab 12 l 110 Min.

Der Soldat Ignaz Wolz entwickelt nach dem Ersten Weltkrieg unbändigen Hass auf die kapitalistischen Kriegsgewinnler und startet 1919 seine eigene Revolution: Mit einigen Anhängern enteignet er Grund- und Fabrikbesitzer und verteilt die Reichtümer in der armen Bevölkerung. Aus dem organisierten Klassenkampf hält er sich aber heraus und kann sich mit einem ehemaligen Kameraden, dem Kommunisten Ludwig, nicht auf eine Zusammenarbeit einigen. Nach weiteren Einzelaktionen landet er im Zuchthaus. Sieben Jahre später wird er aufgrund von Massenprotesten freigelassen, kann sich aber nun erst recht in keine Strukturen mehr einfügen. Er trennt sich von ehemaligen Weggefährten und verlässt schließlich Deutschland, da niemand mehr seinen anarchistischen Ideen folgen will.

Weitere Informationen:

Film & Gespräch

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Der Eintritt ist frei!

 

Die Einführung und Moderation übernimmt Paul Werner Wagner. Als Gesprächspartner sind Heidemarie Wenzel und Dr. Rainer Karlsch eingeladen.

 

Eine Reservierung im Vorfeld wird empfohlen! Bitte beachten Sie, dass wir Reservierungsanfragen nur während unserer Büroöffnungszeiten (Mo-Fr von 10:00 – 16:00 Uhr) entgegennehmen können.

 

Copyright Bild: Norbert Kuhröber

Alle Termine im Überblick:

  • Di.,15.12. | 18:00 Uhr